Angebote der Tagespflege

Angebote der Tagespflege: kostenloses Lern-Audio (21 Min.) für die Pflegeausbildung – als Gespräch zwischen Lehrkraft und Azubis, mit vollständigem Transkript.

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Transkript

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Frau WeberWillkommen zur heutigen Unterrichtsstunde. Unser Thema ist die Angebote der Tagespflege.

Frau WeberWir beginnen mit einem Fallbeispiel über Luise Schwerin. Sie ist 82 Jahre alt und war früher Gymnasiallehrerin. Weiß jemand, was mit Frau Schwerin passiert ist?

LenaAlso, Frau Schwerin hat allmählich Anzeichen von Demenz gezeigt, oder? Sie war vergesslich.

Frau WeberGenau, das ist richtig. Ihr Mann bemerkte zuerst, dass sie vergesslicher wurde. Weißt du, wie sich das konkret gezeigt hat?

LenaJa, sie hat zum Beispiel einmal einen Schlüssel in einer Zuckerdose verlegt und ihn nicht gefunden.

Frau WeberRichtig, und was passierte danach?

LenaSie hat eine Verabredung mit ihrer Freundin Inge vergessen. Das war ungewöhnlich, weil sie sich regelmäßig getroffen haben.

Frau WeberGenau! Und wie hat sich ihr soziales Leben sonst verändert?

LenaSie hat sich von sozialen Kontakten zurückgezogen. Sie wollte wegen Kniebeschwerden nicht mehr kegeln oder wandern und fand den Literaturclub langweilig.

Frau WeberSehr gut beobachtet, Lena. Diese Veränderungen führten dazu, dass Herr Schwerin sich Sorgen machte und sie schließlich eine Demenzdiagnose erhielt. Welche Unterstützung nutzt Frau Schwerin jetzt?

LenaSie geht vier Mal wöchentlich in die Tagespflege, weil sie in ihrer Selbständigkeit eingeschränkt ist.

Frau WeberRichtig. Die Tagespflege hilft, weil sie soziale Kontakte bietet und Frau Schwerin entsprechend ihren Fähigkeiten fördert. Was machen sie dort?

LenaDort gibt es verschiedene Beschäftigungs- und Betreuungsmaßnahmen. Kannst du ein Beispiel nennen?

Frau WeberNatürlich. Dort könnte Frau Schwerin an Aktivitäten teilnehmen, die ihre kognitiven Fähigkeiten fördern. Weißt du, warum die Tagespflege für sie wichtig ist?

LenaWeil so die Pflege zu Hause ergänzt wird und sie nicht allein bleiben muss, während ihr Mann beschäftigt ist.

Frau WeberGenau. Und warum ist das für Herrn Schwerin eine Erleichterung?

LenaWeil die Tagespflege ihm ermöglicht, seinen Verpflichtungen nachzukommen, ohne sich Sorgen machen zu müssen. Es entlastet ihn und er kann sich auch um andere Dinge kümmern.

Frau WeberRichtig. Das war ein guter Überblick über Frau Schwerins Situation und die Bedeutung der Tagespflege. Im nächsten Kapitel schauen wir uns die Details der Tages- und Nachtpflege an.

Frau Weberwir haben im letzten Kapitel von Frau Schwerin gehört, die eine Tagespflege besucht. Weißt du, was der Unterschied zwischen vollstationärer und teilstationärer Versorgung ist?

LenaIch glaube, vollstationär bedeutet, dass man rund um die Uhr in einer Einrichtung lebt, oder? Und teilstationär ist, wenn man nur ab und zu in eine Einrichtung geht.

Frau WeberGenau! Vollstationär bedeutet, dass die Person ständig in einer Pflegeeinrichtung lebt. Teilstationäre Versorgung, wie die Tages- und Nachtpflege, bietet Betreuung nur für bestimmte Stunden an. So wie bei Frau Schwerin, die tagsüber zur Tagespflege geht und abends wieder nach Hause kommt.

LenaAh, das macht Sinn. Das heißt, die Tagespflege hilft auch den Pflegepersonen, oder?

Frau WeberRichtig. Tagespflege entlastet Pflegepersonen. Sie können sich erholen oder arbeiten gehen, während die pflegebedürftige Person betreut wird. Außerdem fördert die Tagespflege die sozialen Kontakte der Gäste. Warum könnte das für Frau Schwerin besonders wichtig sein?

LenaWeil sie sich durch ihre Demenz von Freunden zurückgezogen hat? In der Tagespflege hat sie dann die Möglichkeit, wieder mit anderen Menschen in Kontakt zu kommen.

Frau WeberGanz genau. Soziale Kontakte sind wichtig, gerade für Menschen mit Demenz. Das kann ihre Lebensqualität erheblich verbessern.

LenaUnd die Nachtpflege, die gibt es auch?

Frau WeberJa, theoretisch gibt es Nachtpflege. Sie ist aber in Deutschland sehr selten. 2017 gab es nur 395 Plätze für Nachtpflege.

LenaWieso ist Nachtpflege so selten?

Frau WeberDie Finanzierung ist schwierig, und viele Angehörige zögern, ihre pflegebedürftigen Familienmitglieder nachts aus der gewohnten Umgebung zu nehmen. Außerdem ist das Angebot begrenzt.

LenaDas verstehe ich. Aber für manche wäre das sicher hilfreich, wenn zum Beispiel der Tag-Nacht-Rhythmus gestört ist.

Frau WeberRichtig, vor allem bei Demenz kann das sehr belastend sein. Es wäre schön, wenn solche Angebote in Zukunft erweitert werden könnten.

LenaWas passiert nach der Tagespflege? Gibt es da noch rechtliche Grundlagen oder so?

Frau WeberJa, aber das schauen wir uns im nächsten Kapitel an. Jetzt gehen wir über zur geschichtlichen Entwicklung der Tages- und Nachtpflege.

Frau WeberHeute sprechen wir über die geschichtliche Entwicklung der Tagespflege in Deutschland. Wisst ihr, wann die erste Tagespflege bei uns gegründet wurde?

LenaHm, ich glaube, das war irgendwann in den 1970er Jahren, oder?

Frau WeberGanz genau, Lena. Die erste Tagespflege in Deutschland wurde 1973 gegründet, und zwar nach dem Vorbild der skandinavischen Länder. Wisst ihr, warum gerade Skandinavien ein Vorbild war?

LenaVielleicht, weil sie dort schon mehr Erfahrung mit solchen Einrichtungen hatten?

Frau WeberRichtig. Skandinavien war damals schon bekannt für fortschrittliche Sozial- und Pflegekonzepte. Und wann wurde die Tagespflege dann gesetzlich verankert?

LenaOh, das weiß ich. Das war 1995 mit der Einführung der Pflegeversicherung.

Frau WeberGenau, Lena. Die Pflegeversicherung von 1995 hat einen wichtigen rechtlichen Rahmen geschaffen. Danach haben sich die Angebote der Tagespflege weiterentwickelt. Weißt du auch, was die Pflegestärkungsgesetze I und II bewirkt haben?

LenaDa bin ich mir nicht ganz sicher. Haben die die Tagespflegesätze beeinflusst?

Frau WeberJa, das stimmt. Durch die Pflegestärkungsgesetze I und II wurden die Leistungen für die Tagespflege schrittweise erhöht. Das führte zu einem Anstieg der Tagespflegesätze. Warum ist das wichtig?

LenaWeil damit mehr Menschen Zugang zur Tagespflege bekommen können?

Frau WeberGenau, und das entlastet auch die Pflegepersonen. Denk daran, dass die Pflegeversicherung und die Pflegestärkungsgesetze wichtige Meilensteine für die Tagespflege waren. Noch Fragen dazu?

LenaKannst du nochmal erklären, warum die Tagespflege so wichtig ist?

Frau WeberNatürlich. Die Tagespflege bietet Pflegebedürftigen die Möglichkeit, weiterhin zu Hause zu leben und soziale Kontakte zu pflegen. Sie schließt die Lücke zwischen ambulanter und stationärer Pflege. Verstanden?

LenaJa, das macht Sinn. Danke, Frau Weber.

Frau WeberGern geschehen. Als nächstes schauen wir uns die rechtlichen Grundlagen der Tagespflege genauer an.

Frau WeberHeute schauen wir uns die rechtlichen Grundlagen der Tagespflege an. Kennt jemand den Paragraphen, der den Anspruch auf diese Pflege regelt?

LenaÄhm, ist das nicht § 41b im Sozialgesetzbuch XI?

Frau WeberRichtig, Lena. Genau dieser Paragraph regelt den Anspruch auf teilstationäre Pflege. Was bedeutet teilstationäre Pflege?

LenaDas ist, wenn man nicht die ganze Zeit in einer Pflegeeinrichtung ist, sondern nur tagsüber oder nachts. Also, wie bei Frau Schwerin, die in die Tagespflege geht.

Frau WeberGenau. Die teilstationäre Pflege umfasst auch einen wichtigen Punkt. Weißt du, was das ist?

LenaHm, ich glaube, das ist die Beförderung. Die Pflegebedürftigen werden von zu Hause abgeholt und später wieder zurückgebracht, oder?

Frau WeberJa, sehr gut. Und warum ist das wichtig?

LenaWeil es die Pflegeperson entlastet und sicherstellt, dass die Person auch wirklich zur Tagespflege kommt. Sonst könnten manche gar nicht teilnehmen.

Frau WeberGenau, das ist eine große Unterstützung. Und wer übernimmt die Kosten für diese Beförderung und andere pflegebedingte Aufwendungen?

LenaDie Pflegekasse, oder? Sie übernimmt die pflegebedingten Aufwendungen, also auch für soziale Betreuung und medizinische Leistungen.

Frau WeberRichtig, Lena. Wichtig ist hier zu verstehen, dass die Pflegekasse innerhalb bestimmter Leistungsbeträge diese Kosten trägt. Das erleichtert den Zugang zur Tagespflege für viele Menschen. Kannst du dir merken, warum das für die Angehörigen wichtig ist?

LenaDas ist wichtig, weil die Angehörigen entlastet werden und die Pflegebedürftigen trotzdem gut betreut sind. Das macht es leichter, Pflege und Beruf zu vereinbaren.

Frau WeberGanz genau. Das ist ein zentraler Punkt der Tagespflege. Die Angehörigen können ihre eigenen Verpflichtungen besser wahrnehmen. Kannst du das nochmal zusammenfassen?

LenaAlso, teilstationäre Pflege nach § 41b SGB XI bedeutet, dass Pflegebedürftige tagsüber oder nachts in eine Einrichtung können. Die Beförderung wird übernommen und die Pflegekasse zahlt die pflegebedingten Kosten. Das hilft den Angehörigen, weil sie entlastet werden und die Pflege gut abgesichert ist.

Frau WeberSehr gut zusammengefasst, Lena. Damit haben wir die rechtlichen Grundlagen geklärt. Jetzt schauen wir uns im nächsten Kapitel die konzeptionellen Unterschiede zwischen verschiedenen Tagespflegeeinrichtungen an.

Frau WeberHeute schauen wir uns die konzeptionellen Unterschiede bei den Angeboten der Tagespflege an. Beginnen wir mit der solitären Tages- und Nachtpflege. Weiß jemand, was das bedeutet?

LenaSolitäre Tages- und Nachtpflege sind doch eigenständige Einrichtungen, oder?

Frau WeberGenau, Lena! Diese Einrichtungen sind eigenständig und haben eine durchschnittliche Größe von etwa 14 Plätzen. Es gibt aber einen Trend zu größeren Einrichtungen mit bis zu 40 Gästen.

LenaGibt es da verschiedene Trägerschaften?

Frau WeberRichtig. Solitäre Tagespflegen können privat, öffentlich oder von einem gemeinnützigen Träger betrieben werden.

LenaUnd welche Infrastruktur haben sie?

Frau WeberSie halten ihre gesamte Infrastruktur eigenständig vor. Das ist ein wichtiger Punkt.

LenaAh, verstehe. Und was ist mit der Kombination von ambulantem Pflegedienst und Tagespflege?

Frau WeberGute Frage. Diese Kombination hat sich sehr bewährt. Sie ergänzen sich fachlich und wirtschaftlich gut. Zum Beispiel übernimmt der Pflegedienst morgens und abends die Körperpflege, während die Tagespflege tagsüber die Betreuung und soziale Integration bietet.

LenaDas klingt ziemlich praktisch, gerade für Menschen mit Demenz.

Frau WeberJa, genau. So können Menschen wie Frau Schwerin weiterhin in ihrer eigenen Häuslichkeit bleiben.

LenaUnd wie sieht es mit der Tagespflege innerhalb einer stationären Einrichtung aus?

Frau WeberIn vielen Pflegeheimen gibt es eingestreute Tagespflegeplätze. Dabei sind die Pflegebedürftigen tagsüber Gäste und nehmen am Programm der stationären Einrichtung teil.

LenaDas ist ja sehr flexibel, oder? Man kann sogar nur am Mittagstisch teilnehmen?

Frau WeberRichtig. Manche Anbieter sind sehr flexibel und bieten auch kurzzeitige Besuche an, zum Beispiel am Wochenende.

LenaDas ist gut zu wissen. Und wie geht's dann weiter?

Frau WeberIm nächsten Kapitel schauen wir uns das Leistungsangebot der Tagespflege genauer an.

Frau WeberWir haben bisher über die verschiedenen Konzepte der Tagespflege gesprochen. Jetzt widmen wir uns dem Leistungsangebot der Tagespflegeeinrichtungen. Lena, kannst du mir sagen, was zu den Beschäftigungs- und Betreuungsangeboten gehört?

LenaAlso, die Tagespflege bietet verschiedene Beschäftigungsprogramme. Es gibt Gruppenangebote und Einzelbetreuung, je nachdem, was die Gäste brauchen.

Frau WeberGenau! Ein strukturierter Tagesablauf mit wechselndem Programm ist wichtig. Und warum ist das Angebot oft auf Menschen mit Demenz ausgelegt?

LenaWeil viele Besucher der Tagespflege an Demenz leiden. Das Angebot wird deshalb an diese Gruppe angepasst.

Frau WeberRichtig. Die Tagespflege passt sich den Bedürfnissen der Demenzkranken an, um ihnen bestmöglich zu helfen. Was ist mit den behandlungspflegerischen Leistungen, die eine Pflegekraft übernehmen kann?

LenaDa gibt es das Verabreichen von Medikamenten, Blutzuckerkontrollen und Insulinspritzen. Auch das Anlegen von Verbänden gehört dazu.

Frau WeberSehr gut. Und welche pflegerischen Hilfen werden in der Tagespflege angeboten?

LenaDie Tagespflege hilft bei der Inkontinenzversorgung, beim Essen und Trinken und bei der Mobilität. Manche haben auch Wellnessbäder.

Frau WeberRichtig, Lena. Das sind wichtige Hilfen, die die Gäste in ihrem Alltag unterstützen. Diese Angebote machen die Tagespflege zu einer wertvollen Ergänzung für die häusliche Pflege.

LenaJa, das klingt wirklich hilfreich! Vor allem, wenn die Angehörigen entlastet werden müssen.

Frau WeberGenau das ist der Punkt. Die Tagespflege bietet nicht nur Hilfe für die Pflegebedürftigen, sondern auch Entlastung für die pflegenden Angehörigen. Soweit zum Leistungsangebot der Tagespflege. Als nächstes schauen wir uns den Fahrdienst und die Zusatzleistungen an.

Frau WeberWir kommen heute zu einem wichtigen Teil des Angebots der Tagespflege: dem Fahrdienst. Weiß jemand von euch, warum die Tagespflege einen Fahrdienst anbieten muss?

LenaIch glaube, das ist gesetzlich vorgeschrieben, oder?

Frau WeberGanz genau, Lena. Nach § 41b des Sozialgesetzbuches XI ist die teilstationäre Pflege verpflichtet, die notwendige Beförderung des Pflegebedürftigen von der Wohnung zur Einrichtung der Tagespflege und zurück anzubieten. Warum denkt ihr, ist das so wichtig?

LenaDas ist bestimmt wichtig, weil viele ältere Menschen nicht mehr selbst fahren können und es für die Angehörigen oft schwer ist, das selbst zu organisieren.

Frau WeberRichtig, der Fahrdienst entlastet die Angehörigen und stellt sicher, dass die Pflegebedürftigen sicher und zuverlässig zur Einrichtung und wieder nach Hause kommen. Was glaubt ihr, welche Qualifikationen die Mitarbeiter im Fahrdienst haben sollten?

LenaÄhm, vielleicht sollten sie einen Führerschein haben und höflich sein?

Frau WeberJa, das auf jeden Fall. Aber noch wichtiger ist, dass sie speziell geschult werden müssen. Diese Schulungen umfassen nicht nur das sichere Fahren, sondern auch den Umgang mit den Pflegebedürftigen. Warum ist das notwendig?

LenaIch denke, weil sie eventuell mit Menschen arbeiten, die sich nicht so gut ausdrücken können oder Hilfe beim Ein- und Aussteigen brauchen.

Frau WeberGenau. Und was bieten viele Tagespflegeeinrichtungen neben dem Fahrdienst noch an?

LenaZusatzleistungen wie Fußpflege und Krankengymnastik, glaube ich.

Frau WeberRichtig, das sind Zusatzleistungen. Sie ergänzen das Angebot der Tagespflege. Warum könnten solche Leistungen wichtig sein?

LenaWeil sie helfen, die Gesundheit und das Wohlbefinden der Gäste zu verbessern. Zusätzlich ist das praktisch, weil die Pflegenden das dann nicht extra organisieren müssen.

Frau WeberSehr gut. Die Gäste können dort also gut betreut werden und erhalten wichtige Behandlungen direkt in der Einrichtung. Zusammengefasst: Der Fahrdienst und Zusatzleistungen sind wichtige Bestandteile der Tagespflege, um die Pflegebedürftigen umfassend zu versorgen und die Angehörigen zu entlasten. Habt ihr noch Fragen dazu?

LenaNein, das war sehr klar. Danke!

Frau WeberGut, dann kommen wir jetzt zu den Herausforderungen und einer Zusammenfassung der bisher besprochenen Themen.

Frau WeberKommen wir nun zu einer wichtigen Herausforderung in der Tagespflege: der Weglaufgefährdung von desorientierten Besuchern. Was meint ihr, worum es da geht?

LenaÄhm, das könnte heißen, dass jemand, der nicht mehr so richtig weiß, wo er ist, einfach weggehen könnte?

Frau WeberGenau! Menschen, die an Demenz leiden, können sich leicht verirren oder weglaufen. Warum ist das eine Herausforderung für die Tagespflege?

LenaWeil es dann gefährlich wird und die Person sich verlaufen könnte.

Frau WeberRichtig. Es erfordert besondere Aufmerksamkeit und Betreuung. Welche Maßnahmen sind wichtig, um die Sicherheit zu gewährleisten?

LenaVielleicht regelmäßige Kontrollen oder spezielle Betreuungsangebote?

Frau WeberJa, unter anderem. Auch die Aufklärung der Angehörigen spielt eine Rolle. Weißt du, warum?

LenaVielleicht damit sie besser verstehen, wie offen solche Einrichtungen sind und welche Risiken es gibt?

Frau WeberRichtig. Offene Einrichtungen bedeuten, dass es keine geschlossenen Türen gibt. Angehörige müssen wissen, wie die Tagespflegen funktionieren. Das schafft Vertrauen und hilft, Missverständnisse zu vermeiden.

LenaAh, verstehe. Wenn alle Bescheid wissen, ist es einfacher, die Situation zu managen.

Frau WeberGenau. Kommen wir zur Zusammenfassung der wichtigsten Aspekte der Tagespflege. Was fällt dir als Erstes ein, Lena?

LenaTagespflege bietet soziale Kontakte und Betreuung für Menschen, die zu Hause nicht allein bleiben können.

Frau WeberRichtig. Was noch?

LenaDie Kombination mit einem ambulanten Pflegedienst ist sinnvoll. Und es gibt verschiedene Arten von Einrichtungen, je nach Trägerschaft.

Frau WeberGenau. Und was war das Besondere an der solitären Tagespflege?

LenaDass sie unabhängig betrieben wird und ihre eigene Infrastruktur hat.

Frau WeberSehr gut. Und schließlich, was ist wichtig über die rechtlichen Grundlagen zu wissen?

LenaDer Anspruch auf teilstationäre Pflege ist im Sozialgesetzbuch verankert. Die Pflegekasse übernimmt bestimmte Kosten.

Frau WeberRichtig! Damit haben wir die wichtigsten Punkte besprochen. Zusammengefasst: Tagespflege bietet wichtige Unterstützung für Pflegebedürftige und ihre Familien, hilft bei der Organisation des Alltags, und es ist wichtig, gut informiert zu sein. Vielen Dank fürs Mitmachen, Lena!

LenaDanke auch! Das war echt interessant.

Frau WeberIch wünsche euch noch einen schönen Tag. Bis zum nächsten Mal!

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